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Themen - Rüdiger Ludwig

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Allgemeine Diskussionen / Stand am Samstag
« am: 2018-12-05, 12:41:07 »
Hallo zusammen,

ich möchte den Stand am Samstag nochmal in Frage stellen. Zum einen haben wir immer noch einen sehr schlechten Ausblick, was das Wetter angeht. Zum anderen werden wir wohl nicht sehr alleine sein.

Dass auch andere Organisationen vertreten sind, ist an sich kein Problem: The more the merrier; allerdings wird es ein politisches Umfeld sein, zu dem wir nicht wirklich gehören: Es geht um den Weltklimatag und -gipfel. Grundsätzlich mögen wir da eine ähnliche Einstellung haben, wie die meisten andere Organisationen, allerdings haben wäre wir als gbs evtl. ein Fremdköper dabei.

Politisch wird das ganze wohl eher links sein (ich weiß von eher kommunistische angehauchten Organisationen) und soll noch um 13:00 durch eine Kundgebung verstärkt werden.

Wie seht ihr es? Sollen wir uns in dieses Umfeld reinstürzen?

Rüdiger
Zur Info: https://www.mlpd.de/aktiv/termine-inhaltsordner/6e69b484-1f35-481d-bafa-bec395ad712a


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Hier ein Link, der uns freundlicherweise von einem unserer ehemaligen Mitglieder zugesandt wurde. Es beleuchtet den Zusammenhang zwischen einem Staat, der sich um seine Bürger kümmert und der Religiösität seiner Bürger.

Ich persönlich halte das Thema für interessant. ich würde gerne wissen, wir sich dann eine Thematik, wie da (bedigungslose) Grundeinkommen, dass meiner Meinung nach in irgend einer Form kommen wird, auf die Religiösität auswirken wird.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/sozialpsychologie-wer-dem-staat-vertraut-braucht-keinen-gott-1.3956591

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Veranstaltungen / 23.04.18 Offener Gesprächsabend
« am: 2018-04-20, 08:05:02 »
Am 23.  April laden wir wieder zum offenen Gesprächsabend zu Themen aus Gesellschaft, Wissenschaft, Ethik, Philosophie und Religion. Wir freuen uns stets über neue Besucher und Anregungen.

Beginn ist ab 18:30 Uhr im Hemingway, Weender Landstraße 46.

Themen sind voraussichtlich:
  • Rückblick March for Science
  • Organsiation der Veranstaltung mit Carsten Frerk
  • Ausblick auf weitere Veranstaltungen
  • Ausblick auf Zusammenarbeit mit anderen Organisationen
  • Gründung einer gbs-Hochschulgruppe
  • Regionalgruppentreffen in Oberwesel

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Veranstaltungen / About Time Talk
« am: 2017-09-18, 16:57:10 »
"Fake News” ist inzwischen zu einem Schlagwort geworden, den politischen Gegner zu diffamieren. Doch auch darüber hinaus gibt es Beispiele, dass zunehmend Menschen nicht mehr an Dingen vertrauen, über die Medien berichten oder die in Schulen und Universitäten gelehrt werden. So hält etwa ein Drittel der deutschen Bevölkerung die Evolutionstheorie für unwahr und Vorurteile über Menschen aus anderen Gegenden der Welt sind so stark, wie nie zuvor.

Um diesen Trend entgegenzuwirken, laden für Montag, den 25.09. die Evolutionären Humanisten Göttingen und der March For Science Göttingen in das Holbornsche Haus ein.

Vier VertreterInnnen der Skeptiker-Bewegung werden dort für mehr internationale Zusammenarbeit aller skeptisch und kritisch denkenden Menschen werben. Dazu werden Sie zu ihren jeweiligen Spezialgebieten kurze Vorträge halten, um dann mit den Zuschauern darüber zu diskutieren. Schwerpunkte werden dabei das Verhalten in Zeiten von Fake News und die Rolle, die die Wikipedia dabei spielen kann, sein. Außerdem soll der Frage auf den Grund gegangen werden, was Menschen tun können, die nicht viel Zeit zur Verfügung haben, aber trotzdem ein Zeichen gegen eine immer stärker werdende Wissenschaftsfeindlichkeit und Irrationalität setzen wollen.

Die Sprecher sind:
  • Susan Gerbic aus den USA ist Gründerin der Guerilla Skepticism on Wikipedia und wirbt dafür, zusammen mit diesen den rationalen und wissenschaftlich fundierten Teil der Wikipedia auszubauen.
  • Mark Edward - auch aus den USA - ist ein Mentalist und Zauberkünstler. Er möchte zeigen, wie wichtig es ist zu wissen, wie unsere Wahrnehmung getäuscht werden kann, und was man dagegen tun kann.
  • András Pinter aus Ungarn ist Moderator des European Skeptic Podcasts. Sein Schwerpunkt ist die internationale Zusammenarbeit.
  • Liubomir Baburov aus Bulgarien ist Organisator von “Ratio”, einer skeptischen Konferenz in Sofia.
Die Veranstaltung findet am 25.09.2017 ab 19:00 Uhr im Holbornschen Haus, Rote Straße 34 statt und ist in englischer Sprache. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Hintergrundinformationen:
Die Organisatoren:
  • Die Evolutionären Humanisten Göttingen e.V. sind die Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung in Göttingen und Südniedersachsen. Der Verein vertritt einen wissenschaftsnahen Humanismus. Genauere Informationen dazu finden Sie unter www.gbs-goettingen.de
  • Der March for Science war eine Demonstration am 22.04.2017 für Wissenschaft und gegen alternative Fakten, wie Sie vor allem von der US-Amerikanischen Regierung propagiert werden. Die Gruppe setzt sich aus WissenschaftlerInnen und Nicht-WissenschaftlerInnen zusammen und plant auch in Zukunft Ereignisse zu  organisieren und zu fördern, die sich für eine Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft einsetzen.
Die Skeptiker sind eine internationale Bewegung von Wissenschaftlern und Laien, die unter Anwendung von rationalem und wissenschaftlichem Denken die Welt um sich herum interpretieren. Pseudo- und Parawissenschaften werden dabei ebenso abgelehnt, wie Fake-News und ähnliche auf Glauben aufbauende Mittel.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der “About Time Tour”  statt. Diese Tour führt über Skandinavien, Polen, Deutschland, der Schweiz, Italien nach Ungarn. Auf dem Weg gibt es weitere Treffen mit anderen Skeptikern und zwei Konferenzen, den European Skeptics Congress in Breslau, Polen und CICAPfest in Cesena, Italien.


Weitere Infos zu der Veranstaltung:
https://www.facebook.com/events/493685217650190

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Veranstaltungen / 05.06.2017 - Hemingway geschlossen
« am: 2017-06-02, 07:06:28 »
Hallo,

das Hemingway hat am Pfingstmontag geschlossen. Wir hatten beim letzten Mal kurz angerissen, dass wir uns in Bovenden treffen könnten. Findet das allgemeinen Anklang, oder wollen wir den Tag ausfallen lassen?

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March fo Science Göttingen - 22.04.2017

Die evolutionären Humanisten Göttingen begrüßen und befürworten den March for Science. Wie alle, die an diesem Tag rund um den Globus auf die Straße gehen, treten wir für ein Weltbild ein, das auf Wissen und Wissenschaft basiert. Wohlstand und ein gutes Zusammenleben sind auf Dauer nur mit einer freien Wissenschaft möglich.

Frei heißt dabei, frei von Zwängen und Vorgaben, die so manches autoritäres System in der Vergangenheit der Wissenschaft aufgedrückt hat und dies auch heute noch tut. Wir denken dabei vor allem an die schrecklichen Vorgänge während des Nationalsozialismus in Deutschland und seine pervertierten Ideen von Wissenschaft. Aber auch an die moderne Türkei, in der immer mehr Wissenschaftler aus Ihren Berufen gedrängt werden. Aktuell ist unklar, ob in der Türkei in Zukunft echte Wissenschaft überhaupt noch stattfinden kann.

Frei heißt auch, miteinander kommunizieren zu können und sich auszutauschen. Wissenschaft lebt von der Freizügigkeit zu reisen und auf Menschen der unterschiedlichsten Kulturen zuzugehen. Ganz anders, als es durch die enge und auf sich selber bezogene Sicht der heutigen USA oder so mancher rechter Bewegungen in Europa propagiert wird.

Frei heißt letztlich, frei von Dogmen agieren zu können. Sich gerade nicht durch religiöse Ideen in der freien Entfaltung von Ideen behindern zu lassen. Als Beispiel dient hier die Stammzellenforschung, in der wichtige Erkenntnisse nicht gewonnen werden können, weil die Religionen bis heute nicht gelernt haben, ihre Lehren an die moderne Zeit anzupassen, deren Einhaltung aber trotzdem noch von der Wissenschaft verlangen.

Wir als evolutionäre Humanisten treten darum für eine freie Wissenschaft ein. Wir fordern den weltweit freien Austausch von Wissen in einer säkularen und humanistischen Welt. Darum unterstützen wir dieses Ereignis und zeigen Flagge für die Wissenschaft.

Infos unter: https://sciencemarchgoe.de/de/home/

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Es gibt manchmal Dinge, da frage ich mich erst einmal, ob die Meldung aus den USA kommt, oder sich tatsächlich auf Deutschland bezieht. Auch hier kann also das Glaubenbekenntnis des Chefarztes einer nicht kirchlichen Klinik "beschließen", dass er Frauen nicht mehr behandelt. Ich finde es ja schon schlimm, dass die Kirchen als Träger so etwas bestimmen können, aber wenn es sogar einzelne Ärzte (mit Rückendeckung der Klinikleitung) dürfen, finde ich das eine enorm besorgniserregende Entwicklung.

Mal scheun, wann die erste Klinik auf ähnlicher Grundlage die HIV-Versorgung von Homosexuellen anlehnt.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Keine-Abtreibungen-mehr-in-Dannenberger-Klinik-,klinik330.html

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Allgemeine Diskussionen / Open-Space-Konferenz in der BBS II
« am: 2017-01-12, 06:35:37 »
Ich liebe es, wenn es öffentliche Schulen verstehen, Religion und ihren Auftrag wunderbar zu vermischen. Die BBS II in Göttingen hält eine "Open-Space"-Konferenz zum Thema Moderne Unterrichtsgestaltung in höheren Schulen.
 Die Eingangsrede wird gehalten vom Superintendenten Friedrich Selter zum Thema "technologischer Wandel". Ich gehe stark davon aus, dass er nicht sagen wird: "Bitte geht zur Schule, werdet schlau und macht, dass niemand mehr naiv an unbeweisbare Dinge glaubt. Macht, dass Leuten (wie mir) die Möglichkeit genommen wird, einen säkularen Staat mit privatem Glauben zu vermischen".
 Leider kann ich nicht hingehen, so dass ich nicht eines Besseren belehrt werde.

Ich habe nirgendwo einen Link zu der Veranstaltung gefunden. Offenbar werden nur Firmen direkt eingeladen, dran teilzunehmen.

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Veranstaltungen / 10.10.16 Offener Geprächsabend
« am: 2016-10-04, 06:06:43 »
Am 10. Oktober laden wir wieder zum offenen Gesprächsabend zu Themen aus Gesellschaft, Wissenschaft, Ethik, Philosophie und Religion. Wir freuen uns stets über neue Besucher und Anregungen. Beginn ist ab 18:30 Uhr

Wir wollen auf unseren Stand auf dem Markt am 08.10. zurückblicken und unsere Mitgliederversammlung vorbereiten.

Da das Hemingway an diesem Tag belegt ist, wird das Treffen an einem anderen Ort stattfinden, der noch bekanntgegeben wird.

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Veranstaltungen / 29.08.16: Offener Gesprächsabend
« am: 2016-08-16, 09:44:05 »
Am 29. August laden wir wieder zum offenen Gesprächsabend zu Themen aus Gesellschaft, Wissenschaft, Ethik, Philosophie und Religion. Wir freuen uns stets über neue Besucher und Anregungen.

Beginn ist ab 18:30 Uhr im Hemingway, Weender Landstraße 46.

Es geht dieses mal um unsere Erfahrungen beim Stand der gbs in Kassel, sowie konkrete Planungen für unseren eigenen Stände. Außerdem werden wir anfangen, unsere Jahreshauptversammlung 2016 zu planen.

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Allgemeine Diskussionen / [Link] Beten und Gott
« am: 2016-07-04, 08:52:32 »
Manche Texte sind einfach seltsam. Würde dieses Gespräch qualitativ anders sein, wenn es zwischen ein paar Menschen wäre, die sich gerade völlig zugedröhnt über ihren letzten Trip unterhalten? Ich vermute kaum.

besonders den Teil "Natürlich bete ich, wenn ich höre, dass Flüchtlinge ertrinken" löst bei mir Würgereflexe aus. Und nein, ich meine damit nicht Erwürgen.

Ist die Zeit eine so arme Zeitschrift, dass sie der Kirche so eine Plattform bieten muss und nicht einmal im Ansatz einen kritische Stimme zulässt, die darauf hinweist, dass bereits die Prämisse des Gespräches absoluter Bullshit sein könnte!?

http://www.zeit.de/2016/28/gebete-gott-hilfe-seele

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Allgemeine Diskussionen / Brexit und die Folgen für uns
« am: 2016-06-29, 19:00:08 »
Ich bin ein in meinem tiefsten Kern sehr optimistischer Mensch. Die Welt ist im Laufe Ihrer Geschichte mit immer kleiner werdenden Rückschlägen immer besser geworden. Wir leben in der bisher großartigsten aller Zeiten. Wir kommunizieren mit der ganzen Welt. Wir haben das gesamte Wissen der Menschheit auf Knopfdruck in kleinen Geräten, die wir immer bei uns tragen können, zur Verfügung. Wir haben einen globalen Wohlstand, bei dem der Hunger und die allergrößte Armut immer mehr abnimmt. Wir nehmen die großen Probleme, die wir zum größten Teil auch selber erzeugen, immer mehr wahr, und langsam scheint sich ein Bewusstsein durchzusetzen, dass wir etwas dagegen tun müssen und auch können.

Dann kommt der Brexit, dann kommt die Front National, dann kommt Donald Trump und auch die AfD. Die Dummheit der Menschen scheint noch nicht besiegt zu sein, sondern treibt mal wieder die schillerndsten Blüten.
Jetzt könnte ich meinen Optimismus eigentlich beiseite legen. Das Pendel schlägt zurück, und alles das, was spätestens ab den 60er Jahren an Optimismus die Welt ausgefüllt hat, scheint heute nur noch ein Schatten seiner selbst. Selbst die Bereiche, die ich als positive Entwicklungen sehe, wie die Weiterentwicklung der Gentechnik, die irgendwann mal helfen kann, den Hunger einer immer zahlreicher werdenden Weltbevölkerung zu stillen, wird von vielen zu einem der Dämonen unserer Zeit schlechthin stilisiert.

Ich verliere meinen Optimismus aber nicht. Und da helfen mir gerade solche Ergebnisse wie der des Brexits. Ja, es haben wesentlich weniger Jugendliche ihre Stimme abgegeben als ältere Leute. Aber diese haben sich mehrheitlich für einen Verbleib in der EU entschieden. Für die jüngere Generation ist ein übernationales Konstrukt wie die EU keine Bedrohung mehr, sondern viel mehr Teil ihrer Lebensrealität. Wenn ich mich stundenlang im Web befinde, dabei mit Freunden aus Asien  kommuniziere, Berichte aus Australien lese und YouTube Videos aus den USA schaue, scheint es irgendwann absurd, das kleine England oder das kleine Großbritannien als das einzige Zentrum der eigenen Welt anzusehen. Das Internet macht, wenn man es halbwegs intensiv nutzt, alle Teilnehmer quasi automatisch zu Weltbürgern.
Das sehen die, die Stimmung machen – und es vermutlich bald auch hier noch lauter machen werden – anders. Sie wollen in ihre kleine überschaubare Welt zurück, in der jeder jeden kennt und in der Freund (kenne ich) und Feind (kenne ich nicht) klar getrennt sind. Meine jetzt durch die Zahlen in Großbritannien ein wenig unterstütze Hoffnung ist, dass sich die Jugend nicht so leicht dafür vereinnahmen lässt, dass sie nicht den UKIPs, AfDs und ähnlichen hinterherrennt, sondern dass sie, wenn sie sich informiert, durchaus weiß, dass sie ihre Zukunft nicht im kleinen, geschlossenen System, sondern global als Bewohner eines vereinten Europas oder gar Planeten findet.

Was bedeutet das für uns? Wir haben sicherlich unterschiedliche politische Vorstellungen und Interessen, ich will uns somit nicht als Promoter für eine politische Richtung sehen. Was uns aber eint, ist das Interesse an Information. Dieses Interesse sollten wir verbreiten. Das sollten wir als einen der Eckpfeiler unserer Arbeit sehen: Information unter die Menschen zu bekommen, damit in Zukunft nicht wieder Leute nach einer Entscheidung vor Mikrophone treten müssen um zu sagen, dass sie von dem Ergebnis, für das sie selber gestimmt haben, überrascht und entsetzt sind.
Information geht dabei in die unterschiedlichsten Richtungen. Seien es Wahlen hier in Deutschland, sei es Homöopathie und anderer Humbug, sei es Religion, sei es alles Andere, was wir eh' schon machen wollten. Sei es letztlich das Interesse an den Informationen selber. Ich glaube, dass wir mit der Truppe, die wir haben, eine gute Grundlage haben, auf der wir gut aufbauen können.

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Allgemeine Diskussionen / Fail Videos
« am: 2016-06-28, 14:36:40 »
Auf YouTube gibt es tausende von Fail Videos. Das sind kurze Schnipsel von Leuten, die auf irgend eine Art versagen. Dieses kann durch "lustiges" Stürzen, Autounfälle, Pech oder sonst etwas sein. Das Subgenre, auch gerne in Fernsehsendungen ala "Die lustigsten Clips der Welt" verwurstet, möchte sich vor allem über die dummen Menschen, die auf die Nase Fallen, lustig machen und appelliert dabei an die niedrigsten Instinkte der Zuschauer.

Doch muss man es wirklich so betrachten? Ich finde besonders die Filme bemerkenswert, wo jemand etwas wagt, und dabei verliert. Wenn auf dem neusten Fahrrad ein Trick probiert wird, und dieser gründlich in die Hose geht. Nur dadurch, dass die Kamera dabei ist, wird daraus ein Fail. Ohne diese, wäre es ein Schritt dahin, etwas zu schaffen, was man vorher nicht geschafft hat und das sicherlich die meisten anderen nicht mal versuchen würden.

Warum also haben wir ein gewissen Bedürfniss und Freude daran, Menschen beim Scheitern zu beobachten? Gerade die, die etwas wagen, sind es doch, die uns immer wieder voran bringen. Sei es nun im Kleinen mit einem Kunststück, im Großen mit einer Weltumseglung oder im Modernen mit der Erforschung neuer Technologieen und Wissenschaften.

Nicht diejenige versagt, die sich auf dem Weg zum Erfolg auf die Klappe legt, sondern die, die es nicht einmal versuchen. Von daher sollten diese Clips eher potenzielle Heldengeschichten sein, als billiger Humor.

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Allgemeine Diskussionen / [Link] Sind Zoos zeitgemäß
« am: 2016-06-20, 10:57:53 »
Ein interessanter und recht umfassender Bericht darüber, ob Zoos zeitgemäß sind. Auf Peter Singer wird direkt nicht eingegangen. Ich halte das Thema für sehr relevant und damit auch für uns interessant.

Wie sehr sehen wir uns als ethische Wesen, wenn wir es schaffen, zum Spaß andere (leidensfähige) Lebewesens in Gefangenschaft zu Schau zu stellen?

http://ze.tt/tiere-hinter-gittern-weg-mit-den-zoos/

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John Oliver ist ein britisch-amerikanischer Comedian, der in seiner Show "Last Week Tonight" ernsthafte Themen aufgreift und in einem witzigen, für viele gut verständlichen Format wiedergibt. Letzten Monat hatte er sich mit wissenschaftlichen Studien, wie sie (zum Teil) entstehen und was die Medien daraus machen, beschäftigt. Für alle Skeptiker, die des Englischen mächtig sind, wird daraus ein Must-Watch. Sicherlich ist die Sache sehr ähnlich auf deutsche Verhältnisse zu übertragen.

https://youtu.be/0Rnq1NpHdmw

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